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Express Beton in Lauterach - Beton für Industrie & Gewerbe

Individuelle Lösungen für spezielle Anforderungen

Als der Massenbaustoff ist Beton in Industrie und Gewerbe nicht mehr wegzudenken. So vielfältig wie seine Eigenschaften, ist auch die Anzahl verschiedener Betonsorten. Mehr als 300 stellen wir in unseren Mischwerken in Lauterach und Dornbirn her. Zudem hat unser Labor immer ein offenes Ohr, wenn es darum geht, Neues zu probieren oder individuelle Lösungen zu schaffen.

Eine ganze Reihe unterschiedlicher Anwendungen und damit unterschiedlicher Beton-Spezifizierungen haben wir hier beschrieben. Einfach und schnell können Sie Ihre Bestellung über den Button "Beton online bestellen" ordern. Bei Fragen stehen wir selbstverständlich gerne persönlich zur Verfügung.

Industrieboden

Industrieböden werden häufig als Monofinish-Böden ausgeführt. Das heißt, dass die Gebrauchstauglichkeit der Betonoberfläche mit der statischen Funktion der Betonbodenplatte kombiniert wird. Geeignet sind grundsätzlich fast alle höherwertigen Betone ab B2. 

Bei der Ausführung muss technisch wie auch normativ folgendes beachtet werden:

  • die Oberflächenbehandlung durch das sogenannte "Flügelglätten"
  • die Lage der Bodenplatte als Innen-  oder Außenbauteil
  • und der Einsatz von Einstreumaterialien

Für das "Flügelglätten" und das Verwenden von Einstreumaterialien sind LP-Betone (B3, B5, B6, B7) nicht geeignet. Monofinish-Böden als Außenbauteil dürfen nicht flügelgeglättet und mit Einstreumaterial ausgeführt werden.

Als Grundlage ist das Merkblatt "Monofinish-Böden", die ÖNORM B 4710-1 Punkt 12.10 und die Ausführungsnorm ÖNORM B 2211 zu nennen.

Spezialtiefbau

Bohrpfahl / Tiefengründung / Schlitzwand

Im Bereich des Spezialtiefbaues sind besonders die Betonanforderungen aus der ÖNORM EN 1536, der Richtlinie "Bohrpfahlbeton" und "Dichte Schlitzwände" zu nennen und zu beachten. Das Merkblatt "Weiche Betone" erlangt mit seinen Forderungen bei großen Pfahl- oder Wandtiefen hinsichtlich der Sedimentationsvermeidung der verwendeten Betone Bedeutung.

Sichtbeton

Sichtbeton ist ein individueller Ausdruck von Gestaltung, Ästethik und letztlich von künstlerischer Arbeit an Betonoberflächen. Kaum ein anderer Baustoff bietet ein so hohes Maß an Entwurfsmöglichkeiten wie Beton.

Das Spektrum an Gestaltung reicht von einer glatten und möglichst porenarmen Oberfläche, über Farbbeton, Matritzenbeton, mechanisch bearbeiteten Oberflächen, porösen Strukturen und natürlich der unendlichen Kombination dieser Elemente untereinander. 

In Österreich wurde die  "Richtlinie Sichtbeton - geschalte Oberflächen" für die praktische Anwendung und Beurteilung entwickelt.

Filterbeton / HGT

Filterbeton / Dränbeton / HGT

Diese Betone haben ihre Bedeutung als gebundener Baustoff, deren Filterwirkung auf Grund seiner haufwerksporösen Struktur erzeugt wird. Der Einsatz als Filterschicht unter Verkehrsflächen oder hinter Stützmauern ist ein häufiges Einsatzgebiet. Der Filterbeton ist an keine Betonnorm gebunden.

Dagegen ist der Dränbeton ein Beton nach ÖNORM B 4710-1 und hat eine verlässliche Druckfestigkeit eines C8/10 und einen Filtrationswert KF < 10-3 m/sec.

Für diesen Bereich hat auch die ÖNORM EN 14227-1 "Hydraulisch gebundene Gemische" eine gewisse Bedeutung und es existieren eine Reihe von internationalen Richtlinien und Merkblättern.

Hydraulisch gebundene Tragschichten (HGT)
bestehen aus einem abgestuften Korngerüst 0-32mm, das aus natürlichen Mineralstoffen besteht, wie Splitt, Kies oder Sand. Als Bindemittel dienen Zement, Kalke und Hydraulikbinder.

Die hydraulisch gebundenen Tragschichten (Deckenunterbau) erfüllen die ÖNORM EN 14227-1 und Druckfestigkeitsklassen C8/10 bis C16/20 zusätzlich die ÖNORM B 4710-1. Für die angegebenen HGT-Betone wird kein Filtrationsnachweis angegeben.

SCC Betone

Selbstverdichtende und leichtverarbeitbare Betone

Der sogenannte SCC (self compacting contrete) in Verbindung mit leichtverarbeitbaren Betonen der Konsistenzklassen >F59 bis >F73 vorzugsweise in GK8 oder GK16 ermöglichen ein neues Feld der Betonverarbeitung und Gestaltung.

Neben der leichten Verarbeitbarkeit des Betones ergeben sich zusätzliche Vorteile wie:

  • hohe Einbauleistung
  • deutliche Reduktion der körperlichen Belastung
  • Verminderung der Lärmbelästigung
  • freiere Bauteilplanung
  • verbesserte Oberflächen- und Kantenqualitäten
  • Kostenreduktion im Bauablauf

Neben der ÖNORM B 4710-1 gilt für diesen Anwendungsfall das Merkblatt "Selbstverdichtender Beton".

Landwirtschaft

Für die Landwirtschaft ist die Betonsortenwahl nach ÖNORM B 4710-1 insbesondere Punkt 12.8 zu beachten. Weiterhin gibt das ÖKL - Merkblatt 2. Auflage 2011 Nr. 83 wissenwerte Hinweise für den Betonbau in der Landwirtschaft.

Durch die starke chemische Belastung aller landwirtschaftlichen Bauteile, ist ein besonders großes Augenmerk auf die Betonauswahl zu legen. Häufig kommen sogenannte hochsulfatbeständige und C3A freie Zemente im Beton zur Anwendung. Zu Bedenken ist die häufige Umnutzung von Räumen und Gebäuden.

Wählen sollte man hier generell diese Betonsorten.

Tiefgarage

Für den Einsatz von Betonen in Tiefgaragen werden je nach Situation spezifische Lösungen erstellt. Diese Betone entsprechen der "Richtline Befahrbare Verkehrsflächen in Garagen und Parkdecks" vom Oktober 2010.

Beachten Sie unsere internen Hinweise zur Zwischen- und Nachbehandlung der Monofinishbetone.

Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Siedlungswasserbau

Die Entwicklung der Industrie und Landwirtschaft stellt immer höhere Anforderung an die Wasserversorgung und Wasserentsorgung und die Reinigung des Abwassers.

Mit der Überarbeitung der ÖNORM B 4710-1 im Jahr 2007 wurde der Siedlungswasserbau in diese Norm aufgenommen. Ergänzende Anforderungen werden im Merkblatt Kläranlagen formuliert.

Der sogenannte HL-SW Hochleistungsbeton Siedlungswasserbau mit seinen Expositionen stellt immer ein Sonderrezept mit anspruchsvollsten Forderungen dar. Hier wird das Prinzip der hochfesten und dichten Betone verwirklicht. Die Lieferung solcher Betone ist nur auf Anfrage möglich.

Leichtbeton

Der vielseitige Baustoff

Einsatz bei leichten Konstruktionen und gleichzeitiger Anforderung an Wärmedämmung.

Als Leichtbeton wird ein Beton bezeichnet, der eine Trockenrohdichte von 800kg - 2.000 kg/m³ aufweist.
Seine Druckfestigkeitsklassen werden mit LC 8/9 bis LC 80/88 (Light Concrete) bezeichnet.

Seit 2007 ist Leichtbeton in einer eigenen ÖNORM B 4710-2 organisiert.

In unserer Produktpalette findet sich Leichtbeton als Konstruktionsbeton und als Leichtschüttung in den

  • Rohdichteklassen D 1,4 bis D 1,8 und
  • als LC 8/9 bis LC 25/28 Größtkorn 8mm
  • in den Konsistenzen C1 bis F73.

Außerhalb der ÖNORM bieten wir Porenleichtbeton als Verfüllbeton für Schächte, Kanäle und Gewölbe

  • in den Rohdichteklassen D 0,8 bis D 1,8
  • mit Druckfestigkeiten 1-8 N/mm²
  • in den Konsistenzen F52 bis > F73
Stahlfaserbeton

Stahlfaserbeton ersetzt die herkömmliche Stahlbewehrung bis zu einem gewissen Umfang. Verbessert deutlich die Kantenschlagfestigkeit, Rissverteilung und reduziert das Schwinden. In den meisten Anwendungsfällen kann zudem eine Kostenersparnis ereicht werden.

Faserbeton wird nach ÖNORM B 4710-1 in Verbindung mit der "Richtlinie Faserbeton" hergestellt.

Stahlfaserbeton wird nach Richtlinie Faserbeton und Beton nach Eigenschaften in drei Kategorien eingeteilt:

  • Biegezugfestigkeitsklasse BZ 3,0 bis 6,0
  • Tragfähigkeitsklasse T1 bis T6, TS
  • Gebrauchstauglichkeitsklasse G1 bis G6, GS

Damit ist auch ein Hintergrund durch Prüfung geschaffen, der die gebräuchlichen statischen Rechenwerte aufweist.

Diese Betone werden vorrangig als B2 und B4, GK 16-32mm F52 produziert.

Weiters stehen unseren Kunden Faserintegrations - Betonrezepturen zur Verfügung, die eine Zugabe bis zu 40kg Stahlfasern/m³ erlauben und beziehen sich auf beigestelltes Stahlfasermaterial durch den Anwender. Hergestellt werden dies Betone ebenfalls als B2 und B4, GK 16-32mm F52.

Auf Anfrage können Stahlfaserbetone als B3, B5, B6 und B7 geliefert werden.

Polypropylenfaser-Beton

Polypropylenfaser-Beton verringert das Frühschwinden, erhöht die Kantenstabilität, Schlagfestigkeit, verbessert die Brandbeständigkeit und es entsteht eine Regulierung des Wasserhaushaltes im Beton - eine Art innere Nachbehandlung.

Auf Grund des erhöhten Wasseranspruches der Fasern, können sie nicht in Standard-Rezepturen eingebracht werden. Es bedarf immer einer Sonderrezeptur. Entscheidend für die Wirksamkeit der Faser ist die Faserlänge, der Faserdurchmesser und die Materialeigenschaften.

PP-Faserbeton wird nach ÖNORM B 4710-1 in Verbindung mit der "Richtlinie Faserbeton" hergestellt.

Anstrebenswert ist eine Zugabe von max. 2kg/m³, darüber hinausgehende Dosierungen verschlechtern zunehmens die Verarbeitbarkeit und erhöhen den Wasseranspruch.

Kunststoff-Hochleistungsfasern

Bei der Verwendung dieser Kunststofffasern handelt es sich um Komponenten aus dem konstruktiven Bereich. Ihr technisches Verhalten ähnelt stark der Stahlfaser und stellt in vielen Bereichen eine Substitutionsmöglichkeit für Stabstahl und Stahlfasern dar. Die Faserdichte ist wesentlich höher gegenüber der Stahlfaser. Überall, wo Stahlfasern die Oberfläche von Betonteilen beeinträchtigen, ist hier ein Alternative gefunden. Hohe Bruchzähigkeit, hohes Tragverhalten, chemische Beständigkeit, reduziertes Schwinden und ein noch akzeptables Brandverhalten kennzeichnet ein solch hergestellter Faserbeton. Als technischer Nebeneffekt wird eine deutlich reduzierte Kohlendioxydbilanz dem Baustoff gegenüber Stahl zu Eigen.

Bis zu einer Dosierung von 4,5 kg /m³ z. B einer Faser Concrix ES verwenden Sie unsere Faserintgrationsrezepturen.

Nutzen sie auch unsere Faserklassen nach Richtlinie Faserbeton, die durch praktische Prüfungen ermittelt wurden.

Zementestrich

Zementestriche werden nach der Stoffnorm ÖN EN13813, den Werksvertragsnormen ÖN B2232 und ÖN B2242 (Warmwasserfußbodenheizung) hergestellt und eingebaut.

Bei uns handelt es sich um konventionelle Zementestriche in den Konsistenzen C2 und F38, wobei sich das Spektrum der Eigenschaften von einem CT C20 E225 bis CT C30 E300, GK 4 bis 8 und F4-6 erstreckt. Sonderwünsche außerhalb dieser Angebote sind natürlich auf Anfrage möglich.

Besonderes Augenmerk ist auf die handwerkliche Ausführung der Estricharbeiten zu legen, einschließlich einer entsprechenden Nachbehandlung, Feuchtigkeitskontrolle und Prüfung der Belagreife.

Unsere technischen Anlagen sind eine kleine Hilfe für ihre praktische Arbeit.